Keiner darf verloren gehen

Ein Lernpatenprojekt für Grundschüler mit besonderem Betreuungsbedarf
Phoenix e.V. ist zum Lernpatenzentrum in Mainz geworden. Die Bürgerstiftung Pfalz hat ein Projekt entwickelt, erprobt und evaluiert, bei dem Grundschulkindern „Lernpaten“ an die Seite gegeben wurden. Lernpaten arbeiten mit Grundschulkindern, die vorübergehend oder längerfristig von Zuhause nicht die notwendige Unterstützung bekommen können, die sie für schulischen Erfolg benötigen, und Kindern aus sogenannten benachteiligten Lebenssituationen. Lernpaten lernen mit den Kindern 1,5 Stunden pro Woche und betreuen diese pädagogisch.
Das Projekt „Lernpaten – Keiner darf verloren gehen“ hat die Zielsetzung durch die Betreuung der Lernpaten, individuelle Defizite sowohl bei der schulischen als auch der sozialen Entwicklung zu erkennen und die Kinder zu unterstützen. Das Projekt ist konzipiert für Grundschüler mit besonderem Betreuungsbedarf d.h. dass es sich bei der Zielgruppe um Kinder aus sozialbenachteiligten Familien und Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund, handelt.
Lernpatinnen und –paten müssen auf ihre Arbeit vorbereitet und währenddessen begleitet werden. Phoenix Mainz e.V. ist einer der Träger, die diese Aufgabe übernehmen. Deshalb werden die Patinnen und Paten an einem Einstiegstag (Samstag, 8 Stunden) und sechs begleitenden Schulungsabenden (2,5 Stunden) bei Phönix e.V. qualifiziert.
Gefördert wird das Modellprojekt aus den Mitteln des Ministeriums für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen (MIFKJF).
Haben wir ihr Interesse geweckt? Werden Sie Pate und unterstützen Sie die Kinder mit ihrem Engagement! Haben Sie Fragen oder Anregungen? Wenden Sie sich an uns.

LERNPATE ODER LERNPATIN WERDEN, ABER WIE?

Jeder kann eine Patin oder ein Pate werden, der eine 30 stündige Schulung bei Phoenix absolviert.

Bin ich als Lernpate/In geeignet?

Geeignet ist jede oder jede der Geduld und Zeit mit sich bringt.

Mit welchem zeitlichen Umfang muss ich rechnen?

Sie sollen Mindestenz zwei Schulstunden d. h. 90 Minuten Zeit in der Woche für diese Tätigkeit mitbringen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Informationen zur Anmeldung, zum Projekt und der Schulung erhalten Sie bei Frau Wolff unter der Telefonnummer 06131/ 4813799 oder 0176/21808921

Bei welchen Träger wird das Projekt durchführt?

Bei Phoenix e.V., dem freien Träger der Jugendhilfe. Phoenix e.V. ist ein Integrationsverein für Kultur, Bildung und Sport. Der Verein wurde ursprünglich vom russischsprachigen Zuwandern gegründet. Mittlerweile nutzen auch die einheimischen Kinder das Angebot des Vereins.

Informationen für Lernpaten
Bewerbung als Lernpaten

Information für die Schulen

Welche Schulen können am Projekt teilnehmen?

„Brennpunktschulen“ bevorzugt

Da Schulen in so genannten Brennpunkten mit einem hohen Anteil an Familien im Hartz IV-Bezug und mit einem  hohen Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund die meisten Kinder der benannten Zielgruppen erreichen, ist hier der Unterstützungsbedarf von außen durch zusätzliche ehrenamtliche Kräfte am größten.
Neben der regulären Unterrichtszeit sind auch Ganztagtagschulen besonders gut geeignet.

Betreuung meist außerhalb der Unterrichtszeit

Die meisten beteiligten Grundschulen organisieren die Betreuung der Kinder durch die Lernpatinnen und Lernpatenen außerhalb der Unterrichtszeit, damit nicht so viel Lernstoff verpasst wird. Meistens wird dann die Zeit gewählt, die die Kinder sowieso in der Betreuung verbringen würden.
 
Treffpunkt ist grundsätzlich die Schule

Die Treffen der Schülerinnen und Schüler mit den Lernpatinnen und Lernpaten finden einmal die Woche mindestens zwei Stunden und immer zur selben Zeit am selben Ort, nämlich in der Schule, statt.
Ganz bewusst entscheidet sich das Konzept gegen Treffen im Elternhaus oder gar beim Lernpaten bzw. der Lernpatin  zu Hause, um die Neutralität und Öffentlichkeit des Treffpunkts zu gewährleisten. Außerdem sollten die Lernpaten davor geschützt werden, zu sehr in die familiären Verhältnisse hineingezogen zu werden und unfreiwillig zu Sozialhelfern  oder zu Konkurrenten zu werden.
* Original übernommen von Bürgerstiftung Pfalz, Ilse Gärtner (Textautor)
Info für interessierte Schulen
Bewerbungsbogen für interessierte Schulen

Bei Interesse senden Sie bitte den ausgefüllten Bewerbungsbogen an:

z.H. Elena Wolff (Projektleitung),
Gaustraße 40b
55116 Mainz

Mehr als nur Nachhilfelehrer

19.11.2011 – MAINZ 
LERNPATEN Verein „Phoenix” startet Projekt für Grundschüler mit besonderem Betreuungsbedarf 
 
 In schwierigen Situationen benötigen Kinder besondere Unterstützung. Die soll es ab dem kommenden Schulhalbjahr für Mainzer Grundschüler geben. Mit dem Projekt „Lernpaten – keiner darf verloren gehen” startet der Verein „Phoenix” ein Projekt, das sich bereits an anderen Orten in Rheinland-Pfalz bewährt hat. Teilnehmen sollen zunächst zwei Schulen: Die Grundschule Feldgarten Ebersheim und die Grundschule Mainz-Finthen. Wie werde ich Lernpate/In?
Das Angebot richtet sich an Grundschüler mit besonderem Betreuungsbedarf, die von ihren Lehrern für das Projekt vorgeschlagen werden, und von ihren Eltern kurz- oder langfristig nicht die Betreuung bekommen können, die sie für schulischen Erfolg benötigen. Mehrere Faktoren müssen sich belastend auf das Kind auswirken. Diese können unter anderem eine familiäre Krise, Armut, soziale Isolation oder auch Gewalt oder Krankheit in der Familie sein. 
Kinder, die von diesen Risikofaktoren bedroht sind, bekommen einen ehrenamtlich arbeitenden Paten zur Seite gestellt, der in erster Linie als Vertrauensperson dienen soll. Dieser betreut das Kind kontinuierlich ein bis zwei Stunden wöchentlich in der Schule, unterstützt dessen schulische und soziale Entwicklung. 
Lernpaten sind bereits in vielen Teilen von Rheinland-Pfalz tätig – mit großem Erfolg. „Die Kinder verbessern ihre schulischen Leistungen, werden aufmerksamer und selbstbewusster, sind motivierter und besser integriert”, fasst Lena Kopp von der Bürgerstiftung Pfalz zusammen. Die Stiftung hat das Projekt vor fünf Jahren entwickelt. Sie bildet Mentoren für die Lernpaten aus und führt Fortbildungen durch. 
Weil die Lernpaten keine reinen Nachhilfelehrer sind, werden sie von den ausgebildeten Mentoren gründlich auf ihre Arbeit vorbereitet. Bei einem Einstiegstag werden die Grundlagen des Projektes vorgestellt, anschließend finden begleitende Schulungsabende statt. Dort werden unter anderem anfängliche Schwierigkeiten thematisiert. Das ist wichtig, weil jedes Kind individuelle Probleme mit sich bringt. „Es braucht auf beiden Seiten Geduld, um Vertrauen zu fassen”, erklärt Kopp. Als eine großartige Chance begreift Elena Wolff, Leiterin des Patenprojekts von Phoenix das Konzept: „Von diesem Projekt profitieren beide Seiten.” 
PATEN GESUCHT 
 
„Phoenix” sucht zum Anfang des neuen Schulhalbjahres im Februar noch Lernpaten, die bereit sind, Grundschulkinder für mindestens zwei Stunden wöchentlich zu betreuen. Weitere Informationen unter elena.wolff@gmx.de oder telefonisch 0 61 31 / 48 13 799 

Eröffnung des russischen Kabinetts

Полную информацию об открытии нашего русского кабинета Вы сможете прочитать на сайте Фонда “Русский мир”, кликнув ссылку:
http://www.russkiymir.ru/russkiymir/ru/news/radio/news0233.html?print=true

Das musikalische Theater „Buratino“

Das musikalische Theater „Buratino“ führte am 11.09.2011 im Landesmuseum Mainz das Musical „Die Bremer Stadtmusikanten“ (Musik von G. Gladkov) auf. Alle Artisten – an der Aufführung nahmen sowohl Kinder als auch Erwachsene teil – hatten großes Verantwortungsgefühl, bemühten sich sehr auf der Bühne und spielten ihre Rollen derart emotional, dass selbst die kleinsten Zuschauer mit angehaltenem Atem die Handlung beobachteten. Sie bangten um den König, der von sogenannten Räubern gefesselt und mit Messern und Pistolen bedroht wurde, gewannen den Troubadour und seine Freunde, die Bremer Stadtmusikanten, lieb und sangen mit ihnen mit. Und die hellste Begeisterung riefen die Räuber mit ihrer Anführerin hervor.
Natürlich hatten auch die Teilnehmer des Spektakels selbst Vergnügen daran, denn sie ernteten nach jeder Nummer einen stürmischen Beifall, sahen das Interesse in den Augen der Zuschauer und fühlten den warmen Beistand des ganzen Saals. Und nach dem Spektakel bekamen unsere Artisten Geschenke von den Angestellten des Museums und den Lehrern der Schule.
Gleich nach der Premiere begannen wir mit der Arbeit am zweiten Teil des Musicals, in dem neue Figuren auftreten werden – der rätselhafte und hinterlistige Detektiv und das königliche
Gefolge. Und ihr werdet auch den Troubadour und seine Freunde wiedersehen, den König und die Anführerin der Räuber. Auf ein Wiedersehen im Winter!

Liebe Kinder! Liebe Eltern!

Liebe Kinder! Liebe Eltern!

Wir laden euch herzlich zur musikalischen Vorstellung „Bremer Stadtmusikanten“ ins Landesmuseum Mainz am 11.09.2011 um 12.00 Uhr ein.

Eintritt frei!

Die Kinder der Musik- und Kunstschule „Legato“

Feier zum Internationalen Frauentag in Jüdischer Gemeinde.

Am 6. März wurde in Jüdischer Gemeinde eine Feier anlässlich des Internationalen Frauentages organisiert. Dieser Feiertag hat für viele Mitglieder der Gemeinde, die aus der ehemaligen Sowjetunion stammen, eine besondere Bedeutung.
Im Rahmen der Veranstaltung wurden unter anderen Auftritten auch Lieder und Tänze von den Kindern vom Verein Phoenix präsentiert.
Auch die kleinen Ballerinen aus dem Kindergarten vom Phoenix begeisterten das Publikum. (Video)

Überlegen, wo Stärken liegen

Von Katharina Bruch

INTEGRATION II Verein Phoenix berät Eltern mit Migrationshintergrund

Im Rahmen des bundesweiten Projekts Migelo (Migranten-Eltern-Lotsen) hatte der Verein Phoenix zu einer Informationsveranstaltung für Eltern mit hauptsächlich russischem Migrationshintergrund in seine Räume in der Münsterstraße eingeladen. Vertreter der Stadt, der Arbeitsagentur sowie der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer stellten dabei den Eltern die Angebote zur Berufsorientierung ihrer Söhne und Töchter in den jeweiligen Einrichtungen vor.

„Es geht darum, den Eltern die Hemmungen zu nehmen, auf die Beratungsstellen zuzugehen“, erklärte Elena Wolff, Öffentlichkeitsreferentin von Phoenix Mainz. Wladimir Weinberg, Migelo-Projektleiter, erläuterte dem Publikum, dass es sich bei Migelo um ein Tandemprojekt der deutschen Otto- Benecke-Stiftung und der Organisation russischsprachiger Migranten Phoenix-Köln handele. Ziel sei es, die Eltern über die Bildungsmöglichkeiten ihrer Kinder in Deutschland zu informieren und so die Integrationschancen der Jugendlichen zu fördern. „Für uns sind lokale Bildungsmaßnahmen sehr wichtig“, betonte Weinberg.

Zu den Referenten gehörte Horst Maus von der Beschäftigungs- und Arbeitsmarktförderung der Stadt Mainz. Er betonte, dass Eltern schon frühzeitig mit ihren Kindern überlegen sollten, wo Stärken liegen, um so mögliche Berufsperspektiven aufzutun. „In Mainz gibt es eine Vielzahl an Trägern, die dabei Unterstützung anbieten. Man muss nur wissen, wo – und dabei wollen wir Ihnen helfen“, sagte Maus. Berufsberater Heribert Striemann von der Arbeitsagentur erklärte, dass es zurzeit 350 Berufe gebe, die Bewerbungen sich jedoch auf etwa 15 konzentrierten. Er zeigte den Eltern, wie sie die Websites der Arbeitsagentur nutzen können, um sich über diese vielen, zum Teil neuen Berufe zu informieren. Über die Angebote der Kammern berichteten die Ausbildungsberaterinnen Claudia Hardt (IHK) und Rosalinde Strauch (HWK). „Unsere Erwartungen zur Teilnehmerzahl haben sich erfüllt“, erklärte Wolff mit Blick auf die über 20 interessierten Eltern.

http://www.allgemeine-zeitung.de/region/mainz/meldungen/9656930.htm

Deutsch-Russischer Jugendtreff am 24.03.2011 in Bonn „Matrix“-Sketch oder der „Eisbrecher“

Das Deutsch-Russische Jugendtreffen im Generalkonsulat in Bonn sollte deutsche und russische Jugendliche zusammenführen und sie über die Zukunft beider Länder nachdenken lassen. Das Treffen war ein ereignisreiches Event für Jugendliche der Uni Köln, des Jugendrats Düsseldorf, der Uni Saarbrücken, für unseren Verein Phoenix und für viele andere.
Dabei wurden Reden vom Generalkonsul gehalten, Volkstänze wie „Kalinka“ und „Kazaczok“ vorgeführt und auch Präsentationen vorgestellt. Das Highlight war allerdings unsere Theatergruppe Matrix, die einen Sketch zur strategischen Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland gezeigt hat.
Hierbei wurde in einer lustigen Weise ein Vertragsgespräch zwischen Bundeskanzlerin Merkel, Medvedev und Putin vorgeführt, das die Zuschauer sehr belustigt hat.
Nach den Präsentationen wurde ein Empfang mit vielen russischen Köstlichkeiten eröffnet und gewährte den deutschen Teilnehmern einen kleinen Einblick in die russische Essenskultur.
Als Abschluss wurde ein Tanzsaal im Stil einer Disko eröffnet, in dem alle Gäste gemeinsam zu deutschen und russischen Liedern tanzten und den Zusammenhalt der beiden Länder wortwörtlich verkörperten.
Auf jeden Fall ist das Konzept des „Eisbrechers“ gelungen und die Gäste verabschiedeten sich am späten Abend schon als gute Freunde.

Hausaufgabenhilfe

HAST DU PROBLEME MIT DEN HAUSAUFGABEN ?
IN DEUTSCH, MATHE, ENGLISCH ?
ODER VIELLEICHT IN CHEMIE, GESCHICHTE, GEOGRAPHIE ?
BIST DU AN EINER GRUNDSCHULE, AN EINER REALSCHULE PLUS ODER AN EINEM GYMNASIUM?
DANN BIST DU BEI UNS RICHTIG!

Wenn du Hausaufgabenhilfe brauchst, dann wende dich an uns.
Wir warten auf dich!

Information für Eltern
Bei unserer Hausaufgabenhilfe werden Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen in allen Fächern bei ihren Hausaufgaben gezielt unterstützt.
Unser Angebot gilt für alle Kinder, die Schwierigkeiten haben alleine ihre Hausaufgaben zu erledigen. Dabei wird Nichtverstandenes von unseren qualifizierten und engagierten Pädagogen sofort erklärt.
Durch die Nachhilfe werden Kinder unterstützt Erfolge in der Schule durch bessere Noten zu erreichen und auch neues Selbstbewusstsein aufbauen, um motiviert in die Schule zu gehen.
Die Lehrerinnen und Lehrer versuchen die Stärken und Schwächen der Schülerinnen und Schüler methodisch herauszufinden, um im Anschluss intensiv ihre Stärken auszubauen und die Schwächen zu beseitigen.
Uns ist es wichtig effektive Lerntechniken zu vermitteln, die Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern und kompetente Hilfe bei Konzentrationsproblemen, Rechen-, Lese- oder Rechtschreibschwächen zu leisten. Je nach Wunsch wird Einzel- oder Gruppenunterricht angeboten.
Durch das Lernen in der Gruppe werden auch noch soziale Kompetenzen gefördert, wie zum Beispiel Zusammenarbeit und Rücksichtnahme.
Wir wollen mit unserer Hilfe erreichen, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Noten verbessern und somit auch ihren Schulabschluss, denn damit ist ihnen ein besserer Beruf mit einer erfolgreicheren Zukunft gesichert.

Tanzen und ein Rucksack voll Bildung

18.02.2011 – ALTSTADT
Von Kira-Maria Höll

INTEGRATION Phönix-Verein bietet Menschen aus Osteuropa vielfältiges Programm

Russische Zuwanderer haben 2004 „Phönix“ in der Münsterstraße 23 in Mainz gegründet – als erste Anlaufstelle für Menschen, die ihre Heimat in Osteuropa verlassen haben, um in Mainz ein neues Zuhause zu finden. Der Verein setzt auf Kultur, Bildung und Sport, um die Integration zu erleichtern.

Die rund 200 Mitglieder halten auch für sehr wichtig, dass die Kinder die Herkunftssprache und Herkunftskultur ihrer Vorfahren kennenlernen. Deshalb werden Sprachkurse nicht nur in Deutsch, sondern auch in den Herkunftssprachen angeboten. Der Verein geht hauptsächlich auf Erwachsene, Jugendliche und Kinder aus osteuropäischen Ländern zu.

Migranten aus vielen Ländern nutzen Angebot

„Mittlerweile kommen jedoch Migranten aus vielen Ländern und dazu auch zahlreiche deutsche Kinder zu uns. Darüber freuen wir uns sehr“, sagt die Pressesprecherin des Vereins, Elena Wolf. Laut Wolf ist gerade diese Zusammenarbeit mit deutschen Kindern eine große Bereicherung für den Verein. „Dadurch, dass Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund nun öfter die Möglichkeit haben, auch mit deutschen Kindern ihre freie Zeit zu verbringen, lernen sie auf eine unkomplizierte, spielerische Art und Weise viel schneller und effektiver, mit der deutschen Sprache umzugehen.“

Das Interesse der Eltern habe sich auch stark verändert, erklärt Elena Wolf. Früher habe sich der Verein fast ausschließlich mit der Kultur und der Sprache der Herkunftsländer beschäftigt, heute ist es den Eltern zudem sehr wichtig, dass ihre Kinder schon früh in die hiesige Gesellschaft integriert werden. Dafür stehen viele Lehrkräfte bereit, die neben sportlichen, musikalischen und künstlerischen Aktivitäten auch eine Vielzahl an Sprachkursen und Nachhilfen anbieten.

„Die Kinder bekommen von uns bildlich gesehen einen Rucksack geschenkt, den sie dann durch unsere Hilfe mit ganz viel Wissen füllen können“, erklärt Elena Wolf. Es gehe bei den Aktivitäten nicht nur um den reinen Zeitvertreib, die Kinder und Jugendlichen sollen auch die Möglichkeit haben, das, was sie können, in der Öffentlichkeit zu zeigen.

Und wie es scheint, ist die Öffentlichkeit von den Talenten der jungen Phönix-Tänzer besonders begeistert. Bestes Beispiel sind Marianna Roschnow und ihr Tanzpartner Evgenij Plekan, beide erst zehn Jahre alt. Anfang dieses Monats gewannen die beiden die Landesmeisterschaft im Lateintanz in Bad Kreuznach. Die Kinder fühlen sich im Verein gut aufgehoben: „Wir lieben das Tanzen“, strahlen die beiden.

Doch nicht nur die Tänzer des Vereins dürfen sich präsentieren, oftmals werden kleine Theaterstücke von Jugendlichen aufgeführt oder auch Kunstobjekte der jungen Künstler ausgestellt.

http://www.allgemeine-zeitung.de/region/mainz/stadtteile/altstadt/10234965.htm